Märchen waren seit Jahrhunderten ein wesendlicher Teil der Kindheit, da sie aufgrund ihrer realitätsfernen Inhalte mit stets positivem Ende die kindliche Entwicklung und Phantasie angeregt und gefördert haben.
Die Geschichten wurden den Kindern meist zum Einschlafen von den Eltern erzählt und sollten die Kinder zur Ruhe bringen.
Von Erzählungen, die sich von mal zu mal abwandelten, wurden irgendwann Bücher verfasst, um den Inhalt der Geschichten zu erhalten. Die wahrscheinlich bekanntesten Märchenschreiber waren die Gebrüder Grimm, welche viele märchenhafte Überlieferungen zu Papier brachten und für die Nachwelt erhielten.
Wenn auch die meisten Märchen um den Kampf von Gut gegen Böse gehen, und viele Fabelwesen und Magier ihr unwesen treiben, so braucht doch kein Kind angst zu haben, weil im Märchen immer das Gute gewinnt.
Doch es gibt auch Märchen, die den Kindern aufzeigen wie wichtig es ist, brav zu sein und auf die Eltern zu hören. Es wird in diesen Geschichten in einer kindgerechten und doch recht tragischen Art vermittelt, das alles Konsequenzen hat und die Eltern doch immer nur das Wohl des Kindes im Kopf haben. So zum Beispiel die Geschichte vom Suppenkasper!
Bekommen Kinder auch heute - im Zeitalter von Technik - Märchen vorgelesen, so fördert es nicht nur das Kind sondern auch die familiäre Bindung im Allgemeinen.
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